Als Journalistin bin ich vielen Menschen und Schicksalen begegnet. In meinem psychologischen Gesellshcaftsroman Roman Das wiedergeborene Kind verarbeite ich einige meiner ergreifendsten Menschengeschichten. Die unten stehenden Schlagzeilen verweisen auf eines von ihnen.

Freitag vor Pfingsten 2010: Julia (55) widerfährt etwas Ungeheuerliches: Ein medizinscher Eingriff katapultiert sie zurück in ihre dunkelste Zeit – und weckt die terrorisierende Stimme in ihrem Kopf, achtzehn Jahre, nachdem Julia die Psychiatrie als gesunder Mensch verlassen durfte. Die Stimme peinigt sie wieder mit quälenden Befehlen, beruft sich dabei auf die Wahrhaftigkeit der Bibel, wie einst Julias religiös fanatischer Vater. Ausgerechnet am Abend dieses Tages steht die fünfjährige Lucia in Julias Wohnung. Der Befehl der Stimme ist eindeutig.

 

Das wiedergeborene Kind ist ein atemberaubender Roman. Durch die fein gezeichneten Charaktere und die ausgeklügelte Handlung entwickelt die Geschichte von Anfang an eine unwiderstehliche Sogwirkung, die den Leser bis zur letzten Zeile in den Bann schlägt.

 

Erscheint bei TwentySix

Ein Verlag der Random House Gruppe

ISBN : 9783740749972

Wenn die Tochter mit dem Vater ....Die Leidenschaft für die deutsche Sprache und ihren literarischen Formen hat mein Vater  (1921-2006) eindeutig an mich weitergegeben.
Hans -Jürgen Siems verfügte über eine seltene Gabe: In Blitzesschnelle verdrehten seine Synapsen Worte und Sätze. Er war ein Schüttelreimer. Er schrieb aber auch "normale" Gedichte und Limericks, Schüttelreim-Limericks und Schüttelreim-Sonette.


Ich verfüge über  diese spezielle Begabung allerdings nicht. Aber (Kurz-)Geschichten zu schreiben und auch Gedichte - diese in Form von Poetry Slam Lyrik - daran habe ich  reichlich Spaß.

Dieses Büchlein ist ein Literaturergänzungsmittel: Buchstaben, Worte und Satzzeichen wurden zu Gedichten und Geschichten verarbeitet.

Verzehrempfehlung: Ausschließlich über die Augen aufzunehmen. Begleitende alkoholische Getränke erzeugen keine Nebenwirkungen.

Das Produkt trocken lagern und außerhalb der Reichweite von Kritikern aufbewahren.

Erscheint bei TwentySix

Ein Verlag der Random House Gruppe

ISBN : 9783740750473

Die Premierenlesung am 10.7.2013 in der Buchhandoung Köhl, Köln-Rodenkrichen, war gigantisch! Schon zwei Wochen vorher ausverkauft! 

An meiner Seite:

Sandra Fehmer, Staatstheater Braunschweig,

Rainer Hagedorn, Hörfunk- und TV-Moderator.


 

Das Buch ist direkt über mich zu beziehen.

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Nordwest Zeitung, Oldenburg, 20. November 2013

 

 

LITERATUR

Aus alten Briefen pralle Familiengeschichte destilliert

Martina E. Siems-Dahle veröffentlicht Buch – Korrespondenz der Eltern durchgearbeitet

Klaus Fricke

 

OLDENBURG Es heißt, man bleibe Tochter oder Sohn seiner Eltern, egal wie alt man ist. Ein Eltern-Kind-Verhältnis bestehe lebenslang, Entkommen unmöglich. Martina E. Siems-Dahle hat da weiter gehende Erfahrungen gemacht: Sie hat entdeckt, dass elterliche Erziehungsvorstellungen auch über den Tod hinaus fortbestehen. In einem sehr persönlichen Buch erzählt sie von diesen Erfahrungen, indem sie ihre Eltern „sprechen“ lässt.

 

In Wechloy aufgewachsen

Martina E. Siems-Dahle, Journalistin und ehemalige Tänzerin am Oldenburgischen Staatstheater, die vor über 30 Jahren ihren Heimatstadtteil Wechloy verließ und heute mit ihrer Familie in Köln lebt, hatte 2008, nach dem Tod ihrer Mutter, deren Nachlass gesichtet und war auf einen Schatz der besonderen Art gestoßen: Hunderte von Briefen, Notizen und Gedichten, ordentlich abgeheftet und zurückweisend bis auf den Anfang des 20. Jahrhunderts, lagerten da in alten Akten. Nach einigen Jahren des Durcharbeitens und Bewertens hat Siems-Dahle (Jahrgang 1958) aus den Dokumenten nun ein Buch gemacht: „Briefe lügen nicht. Wie wir wirklich waren. Eine Familiengeschichte des 20. Jahrhunderts“ heißt ihr biografischer Roman.

Greifbare Nähe entsteht

Es ist eine Oldenburger Familiengeschichte der besonderen, vor allem der sehr ins Private reichenden Art. Im Wechsel von eigener Erzählung, Anekdoten und langen Zitaten aus den überlieferten Briefen schildert die Autorin, was drei Generationen taten, dachten und fühlten, aber auch wie sie die Zeit, in der sie lebten, bewerteten.

Auf diese Weise entsteht für den Leser eine fast greifbare Nähe zu einer Oldenburger Familie, die Höhen und Tiefen erlebt hat wie so viele andere auch – mit dem Unterschied, dass ihre Erlebnisse der Nachwelt dank schriftlicher Zeugnisse erhalten bleiben. Da geht es um die Korrespondenz von Großvater und Vater, um das Leben im Nationalsozialismus, um Briefe ihrer späteren Mutter an Soldaten an der Front, aber auch um typische 70er-Jahre-Debatten zwischen der pubertierenden „Tini“ und ihren Eltern, einschließlich vieler Verweise auf die Oldenburger Szene jener Tage.

 

Wichtig: Trotz mancher schwieriger Situation im Familienleben ist der Grundton des Romans heiter. „Ein trauriges Buch ist es nicht“, betont Siems-Dahle denn auch. Und tatsächlich bekommt die Geschichte da ihr schönstes Lokalkolorit, wenn die junge Martina die Tanzschule Beuss besucht, ihren ersten Freund hat und überhaupt ganz den Teenager-Trotzkopf gibt. Indem die Briefe solche kleinen und großen Konflikte beschreiben, werden sie wiederbelebte Stadtgeschichte, vom Privaten ins Öffentliche, bei dem sich jeder Jugendliche jener Generation wiederfinden kann.

Der Roman von Martina Siems-Dahle, der so wenig hat vom fiktiven Charakter eines jeden Romans, dafür aber um so mehr pralles Familienleben bietet, kommt einem wunderbaren Abend am Kamin gleich mit Großeltern, Eltern und Kindern – auch dank des unangestrengten Erzählstils der Autorin.

Ein Oldenburg-Buch der ganz anderen Art, sicherlich, aber gerade deshalb lesenswert. Manchmal ist es ein Glück, dass früher Menschen sich die Mühe machten und Briefe schrieben – anstatt wie heute eine SMS.

Autorenforum Köln: Am laufenden Wort

Das AutorenForum Köln präsentiert mit dem vorliegenden Band seine zweite Anthologie, einen Querschnitt des reichhaltigen Schaffens. Texte auszuloten und daran zu wachsen, ist von Beginn an das Bestreben der Autorinnen und Autoren aus dem Kölner Raum. So unterschiedlich die Mitglieder des Forums sind, so verschieden ist ihre Herangehensweise an Prosa und Lyrik: Mit dem Band Am laufenden Wort demonstriert das AutorenForum Köln Vielfalt in der Sprache. Worte werden geformt, überarbeitet und immer wieder auf ihre Qualität geprüft, bis sie schließlich als literarische Unikate stehen bleiben. Die Anthologie vereint Gedichte und Prosa von Ann Kristin Bartke, Adrienne Brehmer, Renate Bruns, Jens Burmeister, Cornelia Ehses, Christa Feuerbacher, Gertrude Gröninger van der Eb, Jo Hagen, Hilla Hombach, Reinhard Iben, Lydia Kroll, Viola Michely, Martina E. Siems- Dahle, Walter Pietruk- Heep, Jörg Wartschinski und Dietmar Widlewski.

Die Anthologie "Am laufenden Wort" erscheint  im

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